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Werden Mineralöl-Firmen zu "fossilen" Unternehmen?

08. Februar 2020 - Nach einem Jahr niedriger Ölpreise und geringer Nachfrage, das die meisten großen Ölunternehmen in Verluste getrieben hat, wird sich die Rentabilität in den Jahren 2021 und 2022 weiter verschlechtern.

Wir schätzen, dass jeder Rückgang des jährlichen durchschnittlichen Ölpreises um 10 USD zu einem Rückgang der Gewinnspanne um 0,80 Punkte führt, und dass jeder Rückgang des weltweiten Verbrauchs um 1 Million Barrel/Tag zu einem Rückgang der Gewinnspanne um 0,65 Punkte führt.

Da die Ölpreise 2021 voraussichtlich bei 48 USD und 2022 bei 57 USD liegen und der Verbrauch bis 2022 wieder auf das Niveau von 2018 zurückkehren wird, prognostizieren wir für 2021 und 2022 Gewinnmargen von 2,3% bzw. 4,2%, die deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 5,7% im Zeitraum von 2010-2019 liegen.

Angesichts des erwarteten Ölfördermaximums sowie nachlassender Steuersenkungen und Subventionen erwarten wir eine Umgestaltung des Sektors sowie eine Umstrukturierung des Risikos. Die Ölnachfrage dürfte in einem „Business-as-usual“-Szenario bis etwa 2030 ihren Höhepunkt erreichen, wobei globale demografische Prognosen und Nachfragefaktoren wie die Anzahl von Elektrofahrzeugen berücksichtigt werden müssen (da der Verkehr der ölintensivste Sektor ist). In einem „Netto-Null“-Emissions-Szenario oder wenn der regulatorische Druck schnell zunimmt, könnte dieser Höhepunkt noch früher eintreten.

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