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Der transatlantische Abstand: Preisgestaltung in der (Un)Sicherheit der Inflation

Paris, 26. Oktober 2020 – Der transatlantische Renditeabstand zwischen den USA und der Eurozone verringerte sich bis Mitte September um 81 Basispunkte, hat sich aber in letzter Zeit wieder um 20 Basispunkte ausgeweitet. In der ersten Phase der Covid-19-Krise zeigten die nominalen Renditen in den USA und der Eurozone als Reaktion auf den erwarteten deflationären Schock und die koordinierte geldpolitische Lockerung einen gemeinsamen Abwärtstrend.

Da die Fed ihren größeren Spielraum für Zinssenkungen voll ausnutzte (die Obergrenze der Fed-Fonds wurde von 1,25% auf 0,25% gesenkt), hatte sich der transatlantische Abstand bis Mitte September um 81 Basispunkte für die 10-jährigen Laufzeiten verringert.

Nun zeichnet sich ein divergierender Trend bei den nominalen Renditen in den USA und der Eurozone ab, insbesondere bei längeren Laufzeiten. Seit Mitte September sind die US-Nominalrenditen für 10-jährige Laufzeiten um fast 20 Basispunkte gestiegen. In der Eurozone blieben sie bestenfalls stabil (10-Jahres-Swapsatz). Dementsprechend hat sich der transatlantische Abstand um 20 Basispunkte ausgeweitet, wobei der 10-Jahres-EUR-Swap den Benchmark für die Eurozone darstellt.

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