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Harter Brexit: 14 Mrd. EUR Exportverluste für Großbritannien... und teure Regenschirme

Hamburg, 27. Oktober 2020 – Die Gefahr eines Ausscheidens der Briten aus der Europäischen Union (EU) ohne Handelsabkommen steigt: Die Ökonomen von Euler Hermes sehen die Wahrscheinlichkeit hiervon bei mittlerweile 45 Prozent. Allerdings sehen die Experten es trotzdem als noch wahrscheinlicheres Szenario, dass es in letzter Sekunde doch noch eine Einigung gibt.

Ein harter Ausstieg zusätzlich zur Covid-19-Pandemie und der sowieso schon schwierigen wirtschaftlichen Lage würde vor allem Großbritannien laut den Ökonomen sehr hart treffen. Den Briten drohen Verluste von bis zu 15% ihrer Exporte in die EU (Volumen), und damit Handelseinbußen von 13,7 Milliarden Euro (Mrd. EUR). Zudem stünde bei einem harten Brexit 2021 ein weiterer Einbruch der britischen Wirtschaft ins Haus.

Bei einem harten Brexit rechnen die Euler Hermes Volkswirte für 2021 mit einer erneuten Rezession in Großbritannien von -5% beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus sowie mit einer Inflation oberhalb von 5%, vor allem wegen der mit +15% stark steigenden Preise von Importen sowie der starken Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro (-10%). Auch die Pleiten dürften in Großbritannien drastisch steigen.

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