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Abschaffung von Brennstoffsubventionen für einen grünen und gerechten Übergang

19. Mai 2021 - Die Abschaffung von Subventionen für fossile Brennstoffe und die Umleitung der Mittel in erneuerbare Energien scheint ein leichter Sieg für das Klima zu sein: Immerhin machen die Subventionen für fossile Brennstoffe 0,5 % des globalen BIP aus, was fast genau der Finanzierungslücke entspricht, die zur Einhaltung des Pariser Abkommens benötigt wird.

Doch die Abschaffung dieser Subventionen ist mit hohen Kosten für die Verbraucher verbunden, insbesondere für die ärmsten Haushalte. Schätzungen der OECD und der IEA beziffern den Gesamtwert der Subventionen für fossile Brennstoffe ab 2019 auf 468 Mrd. USD (für 81 Länder). Unsere Studie zeigt, dass diese Subventionen die Subventionen für erneuerbare Energien in den meisten Ländern übersteigen, wobei die EU und die USA bemerkenswerte Ausnahmen darstellen. Außergewöhnlich hohe Subventionen werden in der MENA-Region (Naher Osten & Nordafrika) sowie in Australien und Venezuela gezahlt (siehe Anhang für weitere Details zur Methodik, Segmente der Subventionen für fossile Brennstoffe).