Häufig gestellte Fragen

Thema: Schaden & Inkasso

Wann wird entschädigt?

Euler Hermes zahlt die Entschädigung nach Eintritt des Versicherungsfalls innerhalb der im Versicherungsschein angegebenen Frist, vorausgesetzt, die erforderlichen Unterlagen wurden eingereicht und der endgültige versicherte Ausfall wurde nachgewiesen. Maßgeblich für die Schadenabrechnung ist derjenige Versicherungsfall, der zeitlich zuerst eingetreten ist. Die detaillierten Voraussetzungen für eine Entschädigungsleistung entnehmen Sie bitte Ihren Vertragsunterlagen.

Warum wird eine Entschädigung abgelehnt?

Zum Beispiel wenn Sie Ihre vertraglichen Obliegenheiten verletzen oder die ausgefallenen Forderungen nicht versichert sind, da diese nach Aufhebung der Versicherungssumme entstanden sind, kann die Entschädigung abgelehnt werden. Die Gründe für eine Ablehnung der Entschädigungsleistung werden Ihnen immer schriftlich im Ablehnungsschreiben mitgeteilt.

Welche Kosten entstehen mir, wenn ich einen Inkassoauftrag stelle?

Die Dienstleistungsgebühren der Euler Hermes  Collection entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Geschäftsbedingungen  bzw. dem Konditionenblatt, die Ihnen bei  Vertragsabschluss ausgehändigt werden.  Liegen Ihnen diese nicht vor, rufen Sie uns gerne an!

Hier ein grober Gesamtüberblick der anfallenden Kosten:

  • Inkassokosten: analog  RDGEG i.V.m. RVG, werden beim Schuldner als Verzugsschaden geltend gemacht
  • Erfolgsprovision: fällt nur im Erfolgsfall an, siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen und kann nicht als Verzugsschaden gegenüber dem Schuldner geltend gemacht werden
  • Auftragsgebühr: für Aufträge gegen Schuldner außerhalb Deutschlands, siehe Konditionenblatt
  • Servicepauschale: bei Nichterfolg der Inkassomaßnahmen, siehe Konditionenblatt
  • Originalkosten: sind von Ihnen zu tragen, wenn sie anfallen:  z.B. Gerichtskosten, Ermittlungsgebühren, Gerichtsvollzieherkosten, Rechtsanwaltsgebühren im streitigen Verfahren

Muss ich die Inkassokosten tragen?

Ja, die Inkassokosten schuldet vereinbarungsgemäß der Auftraggeber. Die Inkassokosten für ein außergerichtliches Mahnverfahren richten sich analog der Geschäftsgebühr gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (§ 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG).
Diese werden beim Schuldner als Verzugsschaden des Auftraggebers geltend gemacht und dem Auftraggeber zunächst gestundet. Bei erfolgloser Tätigkeit berechnet Euler Hermes dem Auftraggeber eine streitwertunabhängige Servicegebühr gemäß jeweils gültiger Konditionenübersicht. Soweit mit dieser Gebühr die Inkassokosten nicht abgegolten werden, lässt sich Euler Hermes in dieser Höhe den Verzugsschadensersatzanspruch des Auftraggebers gegen den Schuldner abtreten.

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