Baubranche: Euler Hermes erweitert massgeschneiderten Schutz erstmals um öffentliche Hand

04.08.2016
 
 
 
  • Zahlungsverhalten öffentlicher Auftraggeber ist schlecht
  • Euler Hermes bietet erstmals Schutz bei offenen Forderungen gegen die öffentliche Hand
  • Umgehende vorläufige Entschädigungszahlungen schonen Liquidität der Bauunternehmen und bieten ihnen maximale Sicherheit
 
 

Hamburg, 4. August 2016 – Euler Hermes erweitert den maßgeschneiderten Versicherungsschutz für spezielle Risiken in der Baubranche um einen weiteren Baustein: Künftig können erstmals auch Forderungen gegenüber der öffentlichen Hand im Paket eingeschlossen werden.


Uhren ticken anders: Kommunen zahlen verspätet und bringen Unternehmen in Schwierigkeiten
„Kommunen oder Gemeinden sind teilweise hochverschuldet und beim Zahlungsverhalten ticken die Uhren hier und dort anders als in der Privatwirtschaft. Das Zahlungsverhalten ist daher anhaltend schlecht“, sagte Jonas Müller, Leiter Produktentwicklung bei Euler Hermes Deutschland. „Zwar besteht kaum die Gefahr einer Insolvenz bei der öffentlichen Hand – aber verspätete Zahlungen reißen, ähnlich wie bei bestrittenen Forderungen, schnell ein großes Loch in die Kasse und bringen Bauunternehmen bei ihrem Liquiditätsmanagement oft in Schwierigkeiten. Unsere Branchenpolice bietet erstmals hier größtmögliche Sicherheit.“


Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen bescheinigt der öffentlichen Hand in seiner aktuellen Umfrage ebenfalls ein schlechtes Zahlungsverhalten – 15% der befragten Unternehmen gaben sogar an, dass sich die Zahlungsmoral der öffentlichen Auftraggeber weiter verschlechtert habe.


Liquiditätsengpässe ade – Baupolice hilft bei verspäteten Zahlungen öffentlicher Auftraggeber
In der Branchenpolice Bau schafft Euler Hermes den daraus resultierenden Liquiditätsengpässen Abhilfe:


„Bei einem Zahlungsverzug ersetzt Euler Hermes den vorläufig entstandenen Schaden und das Bauun-ternehmen erhält umgehend sein Geld. So kann es sich um seine weiteren laufenden Aufträge kümmern, ohne sich Geldsorgen machen zu müssen“, sagte Müller. „Wir unterstützen auch bei der Klärung der Thematik und der Zahlung durch den öffentlichen Auftraggeber. Das ist für viele Unternehmen eine zu-sätzliche Erleichterung, denn dieser Prozess kann sich gegebenenfalls bis zu einem Jahr hinziehen. Wenn man bei größeren Projekten so lange in Vorleistung gehen muss, kann das eng werden. Erfolgt dann die Zahlung durch die öffentliche Hand, fließt das Geld entsprechend zurück.“

 


Weitere Bausteine: Schutz gegen bestrittene Forderungen, Klau am Bau, Avale und Bürgschaften
Seit Juni bietet Euler Hermes die Branchenpolice Bau an. Sie sichert umfassend gegen Risiken ab, die im Baugewerbe häufig auftreten. Sie schützt Bauunternehmen beispielsweise vor Liquiditätsengpässen bei bestrittenen Forderungen. Diese sind in der Baubranche fast an der Tagesordnung: Die Abschlagszahlung oder Schlussrechnung wird wegen Beanstandungen nicht bezahlt. Für Unternehmen kann dies – wie bei den verspäteten Zahlungen öffentlicher Auftraggeber – erhebliche finanzielle Probleme mit sich bringen.


Zahlreiche weitere typische Risiken der Baubranche sind ebenfalls über den maßgeschneiderten Versi-cherungsschutz abgedeckt: Diebstahl auf der Baustelle durch Mitarbeiter und externe Vertrauensperso-nen, Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung von vereinbarten Fertigstellungsterminen, zum Beispiel durch Sabotage. Auch Avale oder Bürgschaften jeglicher Art, beispielsweise Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- oder Mängelgewährleistungsbürgschaften, sind mögliche Bausteine des Versicherungsschutzes.

 
 
> Detaillierte Informationen über die Bausteine der Branchenpolice Bau sowie eine Einschätzung der Branche
 
 
Pressekontakt:
Euler Hermes Deutschland (Hamburg)
Antje Stephan
Pressesprecherin
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