Insolvenzabsicherung

von Überstundenkonten, Arbeitszeitkonten bzw. Flexi-Konten* durch Avale

 

 

Wer kann sich absichern?

Grundsätzlich alle Unternehmen mit hervorragender Bonität. Typisch sind neben dem Maschinenbau alle Branchen, die projektlastig oder saisonabhängig arbeiten.

Was wird abgesichert?

Der Ausfall von Forderungen aus Überstundenkonten seitens Arbeitnehmern dem Arbeitgeber gegenüber im Falle der Insolvenz.

Warum ist die Absicherung gerade aus Sicht des Arbeitgebers interessant?

Überstundenkonten (Jahresarbeitszeitkonten, Kurzzeitkonten) erfreuen sich in der Unternehmenspraxis einer immer größeren Beliebtheit, da sie den Unternehmen einen Ausgleich kurzfristiger saisonaler oder konjunktureller Schwankungen ermöglichen. Obwohl entsprechende Konten gesetzlich noch nicht insolvenzsicherungspflichtig sind, ergibt sich hieraus – analog zur Absicherung von Altersteilzeitkonten – ein zunehmender Bedarf an Sicherungslösungen. Arbeitnehmer sind regelmäßig eher zum Aufbau von höheren Überstundenkontingenten bereit, wenn auch für den Sicherungsfall – also eine mögliche Insolvenz – vorgesorgt wurde.

Wie funktioniert die Lösung in Zusammenarbeit mit Euler Hermes?

Die Lösung ist praxiserprobt und funktioniert in zwei Schritten:
  1. Über die Einbindung eines versierten Treuhänders werden der Sicherungsbedarf ermittelt sowie im Nachgang in einem verschlankten Verfahren die erforderlichen Daten bzgl. der abzusichernden Konten verwaltet. Der Treuhänder erstellt einen Sicherungsnachweis.
  2. Euler Hermes stellt eine Bürgschaft zur Absicherung der Konten zugunsten des Treuhänders, der dann im potentiellen Schadenfall die Abwicklung übernimmt.

Ihre Vorteile in Kürze

  • Gute Verhandlungsposition gegenüber Arbeitnehmern und Betriebsrat
  • Abrundung der allgemeinen Risikovorsorge
  • Einmaliger Abschluss einer Vereinbarung mit einem versierten Treuhänder sowie eines Avalkreditvertrags mit Euler Hermes
  • Ausstellung eines Sicherungsnachweises durch den Treuhänder auf Basis des von Euler Hermes herausgelegten Avals
  • Standardisierung in der Abwicklung: Per 31. 12. übermittelt der Arbeitgeber dem Treuhänder lediglich ein aktuelles Verzeichnis der abzusichernden Konten
  • Die Arbeitnehmer werden „im Kollektiv“ abgesichert: Guthaben- bzw. Schwankungen in der Personaldecke werden vorab antizipiert, so dass unterjährig in der Regel keine Beantragungen, Nachverhandlungen oder Bürgschaftsanpassungen erforderlich sind
  • Geringer administrativer Aufwand: Der Treuhänder verwaltet die Konten und gibt ggfs. überschüssige Bürgschaftsanteile automatisch frei
  • Abstimmung über den Sicherungsbedarf in der Regel nur einmal jährlich

* Nicht zu verwechseln mit langfristigen Flexi-Konten G II