Economic Insights

 

 

Im Rahmen der Wissens-Reihe "Economic Insight" veröffentlicht Euler Hermes in unregelmäßigen Abständen Dokumente zu Ländern und Branchen sowie übergreifenden Analysen (Länder-/Branchenvergleiche).

euler-hermes-economic-insight-reifenindustrie-weltweit
   (PDF, 604 KB)

Die Reifenbranche boomt


  • Weltweit werden jährlich rund 1,2 Milliarden Reifen verkauft. Bridgestone, Michelin und Goodyear führen den Markt mit einem Marktanteil von zusammen 40% an.
  • Die Preise für die wesentlichen Rohstoffe der Branche, natürliches und synthetisches Kautschuk, unterliegen großen Schwankungen. Die Hersteller sind daher sehr darauf angewiesen, die Endpreise ihrer Produkte bestimmen zu können.
  • Euler Hermes erwartet ein reales Wachstum von 4% für die nächsten drei Jahre und eine hohe Rentabilität der führenden Unternehmen (mehr als 10% Rendite 2013, doppelt so viel wie 2009).
  • Nur 25% der Produktion der Reifenhersteller geht direkt an die Autohersteller; 75% der Reifen werden im Ersatzreifenmarkt über verschiedene Vertriebsnetze verkauft.
  • Der Aufbau integrierter Vertriebsnetze ist eine profitable Strategie für die großen Unternehmen, um die Kundenbindung bei Miet/Leasingfuhrparks aufzubauen und die Gewinne zu maximieren.

euler-hermes-economic-insight-putinomics-russland-ukraine
   (PDF, 538 KB)

Putinomics: Balancieren über dem Abgrund


  • Kernszenario: Euler Hermes hat seine BIP-Wachstumsprognosen 2014 für Russland infolge der andauernden politischen Krise und deren wirtschaftlichen Auswirkungen (massive Kapitalabflüsse, eine starke Abwertung der Währung und eine Straffung der Geldpolitik durch die Notenbank) auf 0,7% nach unten korrigiert (von ursprünglich 2,6%).
  • Potenzielle internationale Effekte werden u. a. die Handelsflüsse, die Investitionsflüsse, die Energiepreise, das Zahlungsverhalten der Unternehmen und die Forderungen der Banken betreffen. Bzgl. der gefährdeten Industriebranchen (Automotive, Maschinenbau, pharmazeutische Produkte und Telekommunikationsausrüstungen) sollten die wesentlichen Importe nach Russland Bestand haben.
  • Das Risiko extremer Entwicklungen: Wir haben ein Eskalationsszenario entwickelt (Wahrscheinlichkeit derzeit ca. 20%), das die wirtschaftlichen Auswirkungen weiterer Annexionen durch Russland und die sich daraus ergebenden Sanktionen berücksichtigt. Eine tiefe Rezession (-2.5%) für Russland sowie ein Nullwachstum für die Eurozone (-0.9 Prozentpunkte infolge des Rückgangs im Handel und in den Investitionsflüssen sowie durch steigende Energiepreise) wären die direkten Folgen.

euler-hermes-economic-insight-die-reindustrialisierung-der-usa
   (PDF, 549 KB)

Die Reindustrialisierung der USA (Update)


  • Die Faktoren, die laut unserer Analyse aus 2012 zur Reindustrialisierung beitragen, sind noch wirksam oder haben sich sogar verstärkt.
  • Lohnstückkosten wurden seit 2009 um 5% gesenkt.
  • Günstiges Erdgas behauptet sich zunehmend in der Stromerzeugung und als LKW-Kraftstoff.
  • Autoverkäufe +4%; Chemikalien +3% (Prognose 2014).
  • Neuaufträge für Investitionsgüter +5,6% über 12 Monate.
  • Arbeitslosigkeit im verarbeitenden Gewerbe 2013 von 7,9% auf 5,5%.
  • Klare Indizien weisen darauf hin, dass immer mehr Unternehmen die Produktion in die USA zurückholen.

euler-hermes-economic-insight-zahlungsfristen-in-china-2013
   (PDF, 148 KB)

China: 6 von 10 Unternehmen haben ihre Zahlungsfristen 2013 reduziert


  • Laut unserer Studie zum Zahlungsverhalten in China haben 7 von 10 Unternehmen ihren Umsatz 2013 dank einer robusten Inlandsnachfrage steigern können.
  • Im internationalen Vergleich zahlen chinesische Unternehmen relativ zügig: Die durchschnittliche Debitorenlaufzeit (DSO) lag in den meisten Branchen nicht über 2 Monate. 6 von 10 Unternehmen haben ihre Debitorenlaufzeiten 2013 erfolgreich reduziert.
  • Energie- und Baubranche bildeten jedoch eine Ausnahme. Hier musste länger auf Zahlung gewartet werden. Für mehr als die Hälfte der Unternehmen dieser beiden Branchen betrug die Debitorenlaufzeit 2013 über 2 Monate.
  • Bei 9 von 10 befragten Unternehmen waren überfällige Forderungen auf finanzielle Probleme bei den Kunden zurückzuführen.

euler-hermes-country-risk-analysis-croatia-07-2013
   (PDF, 341 KB)

Country Risk Analysis Croatia (July 2013):

Struggling to exit recession


Strenghts and Weaknesses

  • Good international relations; impending accession to the EU in July 2013
  • Track record of comparatively low inflation
  • Exchange rate stability thanks to "managed float"
  • Vulnerability to EU business cycle
  • Protracted recession since 2009
  • Sharp credit contraction as a result of bank deleveraging
  • Rapidly deteriorating public finances have resulted in sovereign downgrades to speculative grade
  • Very high external debt
  • Considerable refinancing risk of companies and
    banks

insolvenzprognose-deutschland-01-2013
   (PDF, 260 KB)

 

Insolvenzprognose Deutschland:

Etliche Branchen in 2013 insolvenzgefährdet

 

  • 2013 bringt nach Prognose von Euler Hermes
    einen verhaltenen Insolvenzanstieg in
    Deutschland (+1% auf 28.700).
  • Das verschlechterte Wirtschaftsumfeld dürfte in
    einzelnen Industriezweigen deutliche Spuren beim
    Insolvenzverlauf hinterlassen, z.B. im
    Textilgewerbe (+13%), Maschinenbau (+10%) und
    der Druckindustrie (+9%).
  • Die Speditionsbranche, die Druckindustrie und
    die Gebäudereinigung weisen die höchsten
    relativen Insolvenzhäufigkeiten auf.
  • Regional wird in der Mehrzahl der Bundesländer
    eine moderate Trendumkehr erwartet.